Proben im Wintersemester 2021/22

Unsere Proben im Wintersemester finden immer mittwochs von 19:45 Uhr bis 22:15 Uhr in der Aula des Vom-Stein-Haus, Schlossplatz 34, 48143 Münster, statt.
Die erste Probe im neuen Semester ist am 06. Oktober!

 

Neue Mitglieder sind herzlich willkommen und zum Mitspielen eingeladen.

 

Semesterkonzerte im Wintersemester 2021/22

klang.rausch

RICHARD WAGNER (1813-1883) 
Vorspiel zu »Tristan und Isolde« (1857-59)

Drei Lieder nach Gedichten von Mathilde von Wesendonck (1857/58)
›Im Treibhaus‹
›Der Engel‹
›Träume‹

»Isoldes Liebestod« aus »Tristan und Isolde« (1857-59)

CAMILLE SAINT-SAËNS (1835-1921) 
Sinfonie Nr. 3 c-Moll »Orgelsinfonie« (1885/86)

 

Junges Sinfonieorchester an der WWU Münster
Cornelia Ptassek | Sopran
Bastian Heymel | Musikalische Leitung

Samstag, 29.01.2022, 20:00 Uhr | Sonntag, 30.01.2022, 16:00 Uhr
Überwasserkirche | Überwasserkirchplatz 4 | 48143 Münster

Der Eintritt ist frei. Über Ihre freiwillige Spende freuen wir uns!

klang.rausch

Richard Wagners "Vorspiel" zu "Tristan und Isolde" hat Musikgeschichte geschrieben: Der sogenannte "Tristanakkord" bildet die Keimzelle des ganzen Werks, seine Expressivität ist bis heute unerreicht und hat ganze Generationen von Komponisten beeinflusst. In "Isoldes Liebestod", der grandiosen Schlussmusik der Oper, steigert Wagner die Emphase bis ins Rauschhafte. Auch die "Wesendonck-Lieder" sind ganz von der Atmosphäre des "Tristan" geprägt, so bezeichnete Wagner selbst die Lieder "Im Treibhaus" und "Träume" als Studien zur Oper "Tristan und Isolde".

Die „Orgelsinfonie“ von Camille Saint-Saëns ist noch heute mit ihren fast schon magisch anmutenden Licht- und Schattenwirkungen und dem prachtvollen Einsatz der „Königin der Instrumente“ ein Gattungssolitär von überragender Strahlkraft. Die geradezu überirdischen Klangverschmelzungen von Orgel und Orchester vor dem Hintergrund der mittelalterlichen Totensequenz „Dies Irae“ verleihen Saint-Saëns‘ Komposition monumentale Wucht und Größe.

Die Sopranistin Cornelia Ptassek war von 2005-2016 festes Ensemblemitglied im Nationaltheater Mannheim, wo sie große Partien sowohl des lyrischen als auch jugendlich-dramatischen Fachs gesungen hat, wie z.B. Pamina („Zauberflöte“), Contessa („Nozze di Figaro), Elettra („Idomeneo“) und Salome („Salome“, Strauss). Sie konzertierte unter Kurt Masur als Marschallin („Rosenkavalier“) im Théâtre des Champs-Elysées in Paris und arbeitete in der Oper mit Dirigenten wie Adam Fischer, Dennis Russel Davies, Friedemann Layer und Thomas Hengelbrock. Im Wagner-Fach war sie bereits als Eva („Meistersinger“), Elsa („Lohengrin“) und zuletzt als Senta („Fliegender Holländer“) auf der Bühne zu erleben. Cornelia Ptassek gastierte an Häusern wie der Staatsoper Stuttgart und dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona und wird 2021 am Nationaltheater Prag als Grete in Schrekers „Der Ferne Klang“ zu hören sein.

Spiel mit!

Nach dem letzten Konzert mit Tschaikowskis 5. Sinfonie und Brahms' Konzert für Violine und Violoncello stehen beim JuSi auch im kommenden Wintersemester nicht weniger spannende, mitreißende und bekannte Werke mit Saint-Saëns´ Orgelsinfonie und Wagners Wesendonck-Liedern sowie Isoldes Liebestod für Sopran und Orchester auf dem Programm.
Du möchtest mitspielen? Nähere Infos gibt es hier.