Bomsori Kim | Violine

Sie trat bereits in der Berliner Philharmonie auf und gab Ende letzten Jahres ihr Debüt in der Carnegie Hall in New York: Seit dem Gewinn des Internationalen ARD-Musikwettbewerbs 2013 in München zählt Bomsori Kim weltweit zu den herausragenden Geigerinnen ihrer Generation. Dabei war der ARD-Wettbewerb nur die Krönung einer außergewöhnlichen musikalischen Laufbahn. Bomsori kann auf eine beeindruckende Liste von Erfolgen verweisen. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs 2015, des Concours Musical Reine Elisabeth 2015, der Montreal International Musical Competition 2016, der Henryk Wieniawski Violin Competition 2016, der International Jean Sibelius Violin Competition, des Internationalen Joseph-Joachim-Violinwettbewerbs Hannover 2012, der China International Violin Competition 2011 und der Sendai International Music Competition 2010.
Auf ihre Wettbewerbserfolge folgten weltweite Konzerteinladungen, unter anderem in den Wiener Musikverein, das Prinzregententheater und den Herkulessaal in München, die Berliner Philharmonie, die Tchaikovsky Hall in Moskau, die Philharmonic Hall in St. Petersburg, die Smetana Hall in Prag, die Seoul Arts Center Concert Hall, die Finlandia Hall in Helsinki, die Slovak Radio Concert Hall in Bratislava sowie die Carnegie Hall in New York, in der sie im November 2017 debütierte. Bomsori arbeitete bereits mit namhaften Dirigenten wie Jaap van Zweeden, Andrey Boreyko, Jacek Kaspszyk, Marin Alsop, Hannu Lintu, Sakari Oramo, John Storgards, Yuri Simonov, Giancarlo Guerrero, Julian Kovatchev, Antonio Mendez und Lukas Borowicz zusammen. Sie konzertierte mit internationalen Spitzenorchestern wie dem Orchester des Bayrischen Rundfunks, dem Münchner Kammerorchester, dem Orchestre National de Belgique, dem Moskauer Sinfonieorchester, dem Orchestre Symphonique de Montréal, der Warschauer Nationalphilharmonie, der Radiophilharmonie des NDR, der Philharmonie Posen, dem Finnischen Rundfunksinfonieorchester, dem Philharmonischen Orchester Helsinki und dem KBS Symphony Orchestra.

In der laufenden Saison wird Bomsori neben Gastspielen in der Schweiz und Österreich (u.a. beim Gstaad Menuhin Festival und Tonkünstlerorchester Wien) ihr Debüt beim Rheingau Musikfestival und beim Heidelberger Frühling geben. Zudem wird sie eine Konzerttournee zusammen mit der Philharmonie Posen in das Konzerthaus Berlin, die Sala Verdi (Mailand) und die Smetana Hall (Prag) führen. Mit dem polnischen Pianisten Rafał Blechacz, mit dem sie erst kürzlich mehrere Duo-Recitals gab, stehen weitere kammermusikalische Projekte und eine Konzerttournee durch Asien, die USA und Europa bevor.

Im Oktober 2017 erschien ihr Debüt-Album bei Warner Classics mit Violinkonzerten von Schostakowitsch und Wieniawski, begleitet von der Warschauer Nationalphilharmonie unter Jacek Kaspszyk.

Bomsori Kim wurde 1989 in Südkorea geboren und ist Absolventin der Seoul National University, wo sie bei Young Uck Kim studierte. Ihre weitere Ausbildung erhielt sie an der New Yorker Juilliard School, wo sie ihren Master of Music erwarb und derzeit mit einem Vollstipendium bei Sylvia Rosenberg und Ronald Copes in einem Aufbaustudium (Artist Diploma) weiterstudiert. Bomsori spielt eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1774, die ihr mit Hilfe der Kumho Asiana Cultural Foundation zur Verfügung gestellt wird.

Homepage von Bomsori
Konzertvideos von Bomsori