Hohe Ehre für das „Jusi“

Das Rektorat der WWU mit den Preisträgern der Universitätspreise 2017 (Foto: WWU/Peter Leßmann)

Für sein außergewöhnliches kulturelles Engagement wurde das Junge Sinfonieorchester an der WWU Münster beim Neujahrsempfang der Universität mit dem Studierendenpreis 2017 der WWU ausgezeichnet. In seinen Konzerten verzichtet das Orchester auf Eintrittsgelder und bringt Studierenden und Musikfreunden aus der Stadt und der Region klassische Musik auf hohem Niveau nahe. Die Jury lobte vor allem das besondere und fächerübergreifende Engagement der Studierenden auf dem Gebiet der Musik und den Beitrag des Orchesters zur kulturellen und persönlichen Bildung.

Die Studierenden freuen sich über diese hohe Ehre und nehmen die Auszeichnung als weiteren Ansporn für die Probenarbeit und für ihr Engagement rund um die Konzerte. Diese Haltung passt gut zu der ermutigenden Parole des Neujahrsempfangs, die Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels den rund 400 Gästen in der Schloss-Aula für 2018 mit auf den Weg gab: „On y va!“ („Auf geht`s!“). Die Hornisten des „Jusi“ hatten eigens einen kleinen musikalischen Gruß einstudiert und begeisterten die Zuhörer mit diesem Überraschungsbeitrag von der Empore im Saal. Die Laudatio hielt Dr. Marianne Ravenstein, Prorektorin für Studium und Lehre. Sie überreichte den mit 7.500 Euro dotierten Preis, den vier Studierende aus verschiedenen Stimmgruppen stellvertretend für das ganze Orchester entgegennahmen. Das Preisgeld wird der kulturellen Arbeit des Ensembles zugutekommen.

Am 24. und 26. Januar präsentiert das Junge Sinfonieorchester die Ergebnisse der Probenarbeit im aktuellen Semester in zwei Abschlusskonzerten. Unter dem Titel „Vom Dunkel zum Licht“ sind in der Aula am Aasee das Dritte Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow und Robert Schumanns Vierte Sinfonie zu hören. Solistin ist Dorel Golan, die musikalische Leitung hat Bastian Heymel.

Video zum Studierendenpreis der WWU 2017

Pressemitteilung der WWU